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Vertiefungsfortbildungen

SGB II - Vertiefungsfortbildung: ALG II - Bescheide prüfen und verstehen (zwei Tage)

In der zweitägigen Fortbildung wird zunächst die Systematik der Einkommensanrechnung erarbeitet und „die Wissenschaft und Detektivarbeit“ ALG II - Bescheide zu verstehen und zu prüfen, vermittelt. Wie wird der Bedarf ermittelt, Abgrenzung zwischen Einkommen und Vermögen und was ist als Einkommen zu berücksichtigen, welche Beträge sind vom Einkommen abzusetzen. Intensiv wird auch mit den praktischen Problemen „Anrechnung nicht bereiter Mittel“, angebliche Mitwirkungspflicht vorrangige Leistungen zu beantragen, Verweis auf andere Leistungsträger oder BGB-Verpflichtete ... bearbeitet.

Die Änderungen durch das „9. SGB II-ÄndG/Rechtsvereinfachungsgesetz“ und aktuelle Rechtsprechung fließen selbstverständlich in die Fortbildung ein. Die Teilnehmer werden danach einen fundierten und systematischen Überblick, mit kritischem Blick auf die Details haben. Es werden dabei Möglichkeiten von parteiischer Beratung und der Möglichkeiten der Rechte der Ratsuchenden aufgezeigt.
Das Seminar richtet sich an die interessierte Fachöffentlichkeit und Rechtsanwender, wie Mitarbeiter aus Beratungsstellen, Rechtsanwälte, Mitarbeiter von Verbänden, Betreuer, Bewährungshelfer und Betroffenenorganisationen, die sich einen aktuellen Überblick verschaffen wollen.

Stichpunkte zur Fortbildung:

  • Bedarfsermittlung im SGB II
  • zu berücksichtigendes und anrechnungsfreies Einkommen
  • Absetzbeträge wie Versicherungspauschale, Werbungskosten, Altersvorsorgebeträge ...
  • Anrechnung von einmaligem und laufendem Einkommen, Nachzahlung von aneren Sozialleistungen
  • Erwerbstätigenfreibetrag
  • Einkünfte aus Ehrenamtstätigkeit und deren Privilegierung
  • Rausfall von Kindern aus BG und Rechtsfolgen
  • wechselnde Einkünfte
  • rückwirkende Korrekturen Zugunsten und Zulasten über §§ 44, 45, 48 SGB X
  • vorläufige Leistungsgewährung zum Aushebeln von Vertrauensschutz und Gegenwehr
  • und viele weitere Detailfragen mehr.

Im Verlaufe der Fortbildung die Berechnung und Bescheidprüfung anhand konkreter zu prüfender Fälle vertieft.

Anmerkung: die Fortbildung bezieht sich nicht auf die Anrechnung von Einkommen durch Selbstständigkeit.

Die nächsten Fortbildungen finden statt:
                
am              12./13. Dezember 2016       in Wuppertal 
am              29./30. März 2017                in Frankfurt
am              23./24. Mai 2017                  in Wuppertal 

Anmeldung für das Seminar am  12./13. Dezember 2016       in Wuppertal 
Seminarankündigung                      Anmeldeformular

Anmeldung für das Seminar am 29./30. März 2017               in Frankfurt
Seminarankündigung                      Anmeldeformular

Anmeldung für das Seminar am 23./24. Mai 2017                 in Wuppertal 
Seminarankündigung                      Anmeldeformular
    

Kosten:         200 EUR ab 2017
                     (Steuerbefreit nach § 4 Abs. 1 Nr.21 UStG) 

Teilnahmebedingungen für alle Fortbildungen ab 2017

 

SGB II - Vertiefungsfortbildung: Rechtshilfe gegen Aufrechnung, Ersatzanprüche und Rückforderung im SGB II (ein Tag)

Im SGB II wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Geltendmachung von behördlichen Ansprüchen aufgrund von Darlehen, Erstattungs- und Ersatzansprüchen Stück für Stück verschärft. Behördliche Ansprüche werden aufgerechnet, zum Teil wurde von den Betroffenen eine Aufrechnungsverfügung unterzeichnet, oder sie werden durch den Forderungseinzug der Regionaldirektion / Stadt- und Kreiskasse geltend gemacht.

In der Fortbildung werden die Arten der Geltendmachung von behördlichen Forderungen systematisiert, die Rechtsgrundlagen herausgearbeitet und daraus resultierend, die Handlungsperspektiven für die Sozialberatung / anwaltliche Tätigkeit aufgezeigt. Die Änderungen durch das „9. SGB II-ÄndG/Rechtsvereinfachungsgesetz“ und aktuelle Rechtsprechung fließen selbstverständlich in die Fortbildung ein.

Das Seminar richtet sich an die interessierte Fachöffentlichkeit und Rechtsanwender, wie Mitar-beiter aus Beratungsstellen, Rechtsanwälte, Mitarbeiter aus Verbänden, Betreuer, Bewährungs-helfer und Betroffenenorganisationen, die sich einen aktuellen Überblick verschaffen wollen.

Die Teilnahmebestätigung entspricht den Erfordernissen von § 15 FAO und § 6 Abs. 2 RDG und umfasst 6 Zeitstunden.

Stichpunkte zur Fortbildung:

  • Systematisierung von behördlichen Forderungen (Darlehen § 42a SGB II, Erstattungsansprüche § 43 SGB II, Ersatzansprüche § 34a SGB II, Ansprüche aus anderen Rechtsgebieten und aus Ur- und Vorzeiten, Forderungen RD/Stadtkasse) und was dabei zu beachten ist.
  • Welche Forderung darf unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe geltend gemacht werden, gegen wen und wann darf und muss das JC aufrechnen?
  • Zustimmungserklärungen zur Aufrechnung, öffentlich-rechtlicher Vertrag, Verzicht, rechtliche Würdigung, Bindungswirkung, Widerruf und Umgang damit,
  • Geltendmachung von Ansprüchen durch den Forderungseinzug der Regionaldirektion/Stadt- und Kreiskasse und Umgang damit,
  • Geltendmachung von Forderungen im Nichtmehrleistungsbezug,
  • Minderjährigenhaftungsbeschränkung,
  • Schuldenerlass nach § 44 SGB II 
  • und vieles, vieles mehr.

Umfassender Beschreibungstext der Fortbildung findet sich hier.

Die nächsten Fortbildungen findet statt:

am                 26. April  2017           in Hamburg

Anmeldung für das Seminar am 26. April  2017  in Hamburg
Seminarankündigung                      Anmeldeformular

Kosten:          100 EUR 
                      (Steuerbefreit nach § 4 Abs. 1 Nr.21 UStG)  

                                      
Teilnahmebedingungen für alle Fortbildungen 2017

Erscheint ein angekündigtes Seminar hier nicht mehr, dann ist es ausgebucht, Nachfragen ob noch ein Platz erhältlich ist, sind somit zwecklos!



SGB II - Vertiefungsfortbildung: Sozialrechtliche Ansprüche für Schwangere, Alleinerziehende und Familien (ein Tag)

In dieser eintägigen Vertiefungsfortbildung wird ein grundlegender Überblick über die sozialrechtlichen Leistungsansprüche von Schwangeren, Alleinerziehenden und Familien mit Kindern im SGB II gegeben.

Es wird dabei das gesamte Spektrum der Problemfälle im Kontext SGB II bearbeitet. Die Änderungen durch das „9. SGB II-ÄndG/Rechtsvereinfachungsgesetz“ und aktuelle Rechtsprechung fließen selbstverständlich in die Fortbildung ein. Die Teilnehmer werden danach einen fundierten und systematischen Überblick mit kritischem Blick auf die Details haben. Es werden dabei Möglichkeiten zu parteiischer Beratung und Möglichkeiten der Durchsetzung der Rechte der Ratsuchenden aufgezeigt.

Die Fortbildung richtet sich an die interessierte Fachöffentlichkeit und Rechtsanwender, wie Mitarbeiter aus Schwangerenberatung, allgemeine Lebensberatung, Frauenhäusern und sonstigen Beratungsstellen, sowie Rechtsanwälte, Mitarbeiter aus Verbänden und Betroffenenorganisationen die sich einen aktuellen Überblick verschaffen wollen.

Das Seminar richtet sich an die interessierte Fachöffentlichkeit und Rechtsanwender, wie Mitarbeiter aus Schwangerenberatung, allgemeine Lebensberatung, Frauenhäusern und sonstigen Beratungsstellen, sowie Rechtsanwälte, Mitarbeiter aus Verbänden und Betroffenenorganisationen, die sich einen aktuellen Überblick verschaffen wollen.

Die Teilnahmebestätigung entspricht den Erfordernissen von § 15 FAO (bis auf Ausnahme RAK Berlin), § 9 SchKG und § 6 Abs. 2 RDG und umfasst für die Ein-Tages-Fortbildungen 6 Zeitstunden. 

  • Rechtliche Stellung Unter-25-Jähriger in elterlicher BG, Anrechnung von Einkommen und Vermögen, Rausfall aus der BG bei fehlender Hilfebedürftigkeit, Rechts- und Anrechnungsfolgen
  • Beantragung vorrangiger Leistungen, wie Wohngeld, Kindergeld, Kinderzuschlag, Änderungen des § 12a SGB II
  • Schwangere im Haushalt der Eltern oder Elternteile
  • Auszug von Unter-25-Jährigen aus dem Elternhaus
  • Unterhaltsheranziehung gegenüber den Kindern innerhalb und außerhalb der BG
  • Auszubildende und Studierende, Ausschluss, Ausnahmen und Härtefalle
  • Zuwendung von Stiftungen und Wohlfahrtspflege und sonstigen privatrechtlichen Dritten
  • Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets
  • Mehrbedarfe Schwangerschaft, Alleinerziehung, in Härtefällen und Umgangs- und Besuchskosten
  • Schwangerenbekleidung und Erstausstattung, Höhe, Zeitpunkt und Interventionsmöglichkeiten
  • Erstausstattung an Hausrat und in außergewöhnlichen Fällen nach Trennung, Frauenhaus …
  • Unabweisbarer Bedarf (z.B. Waschmaschine, Stromschulden) und die neuen Darlehensregeln
  • Aufrechnung von behördlichen Ansprüchen
  • Angemessene Unterkunftskosten, Heizung und Energierückstände
  • Sanktionsregelungen für Unter-25-Jährige und deren Auswirkungen auf die BG-Mitglieder

Die nächsten Fortbildungen finden statt:

am              20. April 2017           in Wuppertal    

Anmeldung für das Seminar am 20. April 2017           in Wuppertal   
Seminarankündigung                      Anmeldeformular

Kosten:          100,- EUR für einen Tag 
                     (Steuerbefreit nach § 4 Abs. 1 Nr.21 UStG)  
  
Teilnahmebedingungen für alle Fortbildungen 2017


SGB II - Vertiefungsfortbildung: Sozialrechtliche Ansprüche Unter-25-Jähriger (ein Tag)

In dieser eintägigen Vertiefungsfortbildung wird ein grundlegender Überblick über die sozialrechtlichen Leistungsansprüche von Unter-25-Jährigen im SGB II gegeben.
Die Änderungen durch das „9. SGB II-ÄndG/Rechtsvereinfachungsgesetz“ und aktuelle Rechtsprechung fließen selbstverständlich in die Fortbildung ein. Die Teilnehmer werden danach einen fundierten und systematischen Überblick mit kritischem Blick auf die Details haben. Es werden dabei Möglichkeiten zu parteiischer Beratung und Gegenwehr und Möglichkeiten der Durchsetzung der Rechte der Ratsuchenden aufgezeigt.

Das Seminar richtet sich an die interessierte Fachöffentlichkeit und Rechtsanwender, wie Mitarbeiter aus Beratungsstellen, Jugendsozialarbeit, Schulsozialarbeit, Bildungsträgern, sowie Rechtsanwälte, Mitarbeiter aus Verbänden und Betroffenenorganisationen die sich einen aktuellen Überblick verschaffen wollen.

Die Teilnahmebestätigung entspricht den Erfordernissen von § 15 FAO und § 6 Abs. 2 RDG und umfasst 6 Zeitstunden.

Es werden dabei folgende Inhalte bearbeitet:

  • Rechtliche Stellung Unter-25-Jähriger in elterlicher BG, Anrechnung von Einkommen und Vermögen, Rausfall aus der BG bei fehlender Hilfebedürftigkeit, Rechts- und Anrechnungsfolgen
  • Beantragung vorrangiger Leistungen wie Wohngeld, Kindergeld, Kinderzuschlag, Änderungen des § 12a SGB II, behördliches Eigenhandeln durch § 5 (3) SGB II
  • Schwangere im Haushalt der Eltern oder Elternteile
  • Auszug von Unter- 25-Jährigen aus dem Elternhaus
  • Unterhaltsheranziehung gegenüber den Kindern innerhalb und außerhalb der BG
  • Auszubildende und Studierende, Ausschluss, Ausnahmen und Härtefalle, Wohnkostenzuschuss
  • Neue Regeln für Auszubildende und Studierende
  • Leistung zur Bildung und Teilhabe stationäre Einrichtungen, Krankenhaus, Kur, Entgiftung oder Knast und Rechtsfolgen Inhaftierung, Wohnraumsicherung und Entlassung
  • Energierückstände und Wohnraumsicherung
  • Erstausstattung an Hausrat und unabweisbarer Bedarf bei Verlust
  • Darlehensregeln, Vermögenseinsatz und Aufrechnung von Ansprüchen
  • Sofortangebote und Eingliederungsleistungen
  • Pflichten und Rechte von U-25’er
  • Sanktionen und Sippenhaft und die neue Förderung schwer erreichbarer junger Menschen
  • Mitwirkungspflichten und Grenzen der Mitwirkung, sowie rechtswidriges Behördenhandeln
  • Heranziehung Unterhaltspflichtiger

Die nächsten Fortbildungen finden statt:

am              22. Mai  
2017           in Wuppertal    

Anmeldung für das Seminar am 22. Mai  2017           in Wuppertal    
Seminarankündigung                      Anmeldeformular

Kosten:          100,- EUR 
                     (Steuerbefreit nach § 4 Abs. 1 Nr.21 UStG) 

Teilnahmebedingungen für alle Fortbildungen 2017

Teilnahmebestätigung: Die Teilnahmebestätigung entspricht den Erfordernissen von § 15 FAO  (bis auf RAK-Berlin) und § 6 Abs. 2 RDG und umfasst für die Tagesfortbildung sechs Zeitstunden Unterrichtszeit. 
Mir liegen 28 Anerkennungen von 16 RAK-Kammern vor. RAK Berlin erkennt die FAO - Bescheinigungen nicht mehr an.

  



 
 
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